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Gesucht: Ein Betreuer für Inter Mailand
Michael Zoll, Organisator des McDonald's Juniorcups, und der Vorbereitungsstand des Mega-Turniers
Von Nils Hartung Delmenhorst. Improvisation ist gefragt, wieder einmal. Michael Zoll, der Macher des McDonald's Juniorcups, ist wieder auf einigen Baustellen gleichzeitig aktiv. Schnelle Lösungen sind gefragt. Zum Beispiel, wenn eine fest eingeplante Mannschaft kurzfristig abspringt. Oder noch Team-Betreuer fehlen. Oder - am Allerwichtigsten - immer noch nicht genügend Sponsoren gefunden sind. Zolls Handy klingelt pro Stunde zurzeit mindesten zwei, drei Mal. Noch knapp sieben Wochen hat er, um die letzten Löcher zu stopfen und an den letzten Schräubchen zu drehen. Obwohl die Schräubchen im Moment eher noch ausgewachsene Schrauben sind. Torpedo Moskau hat nämlich die Teilnahme am großen E-Junioren-Turnier, das vom 12. bis 14. Juni in Delmenhorst stattfindet, abgesagt. "Die haben ihren gesamten Klub umstrukturiert und einen neuen Trainer und einen neuen Jugendobmann", erzählt Zoll. Doch so etwas kann ihn schon lange nicht mehr schocken: Mit der polnischen Vertretung von Arka Gdynia hat er sofort einen Ersatzverein aus dem Ärmel gezaubert. Fremdsprachenkenntnisse sind gefragt Apropos zaubern: Am liebsten würde sich der Große Organisator auch noch zwei Team-Betreuer herzaubern. Denn für die beiden prominentesten Equipen, die im Stadion antreten, fehlen noch Freiwillige. "Für den AS Monaco und für Inter Mailand suchen wir noch jeweils einen Betreuer, der französisch beziehungsweise italienisch spricht", verrät Zoll. Weitere Voraussetzung für diesen Job ist lediglich die Volljährigkeit und ein bisschen Fußball-Interesse. Die Volunteers sollen dann einen hoffentlich problemlosen Aufenthalt der Gäste aus Frankreich und Italien möglich machen - angefangen von der Ankunft am Flughafen bis zur Abreise am Sonntag. Das ist übrigens noch eine andere Baustelle von Zoll. "Wir sind gerade dabei, die Feinarbeit für die ganze Logistik anzupacken. Wann kommt welche Mannschaft wo an, mit dem Flieger, mit dem Zug und so weiter und so fort", erzählt Zoll, der trotzdem immer noch ganz gelassen wirkt. Dazu muss das Rahmenprogramm für die Teams organisiert werden, die schon vorher anreisen. Ganz nebenbei, muss schließlich auch das Stadion vorbereitet werden. Doch das Wichtigste bleibt für Zoll und seinen Orga-Stab weiter die Sponsorensuche. "Wir haben in den nächsten Tagen noch Gespräche mit einigen Firmen, und das sieht auch ganz gut aus", betont er. Trotzdem kann eine Mega-Veranstaltung wie der McDonald's Juniorcup immer noch ein paar Sponsoren vertragen. "Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir unter 01 74 / 9 25 06 33 melden", erklärt Zoll. Er hat übrigens noch etwas vor: Gemeinsam mit seiner Jugendmannschaft fährt er über Pfingsten nach Holland zu einem Turnier. Stress kennt er nicht. Und außerdem liebt er ja die Improvisation. www.mcdonalds-juniorcup.de


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